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24.07.2018

Präsidium der Landessynode besorgt über den Verfall politischer Kultur

Im Asylstreit der beiden Unionsparteien offenbarten die politisch Verantwortlichen eine beschämende verbale Aufrüstung, die menschendienliche und vor allem die erforderlichen konstruktiven Lösungen gänzlich vermissen ließen. Mit deutlichen Worten fordern die Vorsitzenden des Evangelischen Kirchenparlaments verantwortungsvolleres Handeln, um die funktionierende Demokratie nicht zu gefährden. Hintergrund sind der weiter schwelende Asylkonflikt in der Koalition, zusätzlich verschärft durch den tragischen Freitod eines nach Afghanistan abgeschobenen Mannes, und die wachsenden Nationalismen in der Politik, auch auf europäischer Ebene. Die Präsidentin der bayerischen Landessynode, Annekathrin Preidel, und ihre beiden Vizepräsidenten, Dekan Hans Stiegler und Walter Schnell fordern: "Nötig ist der faire und ehrliche Wettstreit über gute politische, rechtliche und praktische Lösungsansätze. Nötig ist aber auch der Wille zur gemeinsamen Handlungsfähigkeit und zeitnahen Einigung - in Europa und in Deutschland."

Lesen Sie hier die vollständige >>> Stellungnahme des Präsidiums der Landessynode.

 

 

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