Kirchenvorsteherinnen

Kirche vor Ort: Kirchenvorstand

Die evangelische Kirche hat mit ihren Kirchenvorständen, Synoden und weiteren gewählten Gremien ein breites Netz der Mitbestimmung und gemeinsamen Verantwortung entwickelt. Die Kirchengemeindeglieder bestimmen alle sechs Jahre in einer allgemeinen und demokratischen Wahl ihre Vertreterinnen und Vertreter in die Leitungsgremien der Gemeinde. Die nächste Wahl steht 2018 an. 2,2, Millionen Wahlberechtigte können am 21. Oktober 2018 wählen. Die Wahl wird unter dem Motto "Ich glaub. Ich wähl." stehen.


Der Kirchenvorstand ist das Team, das die Kirchengemeinde leitet. Pfarrerinnen und Pfarrer und Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher arbeiten darin gemeinsam an der Umsetzung der vielfältigen Aufgaben, von der Gestaltung der Gottesdienste und des Konfirmandenunterrichts über das Ortskirchenvermögen und die kirchlichen Gebäude bis hin zur Förderung des Gemeindeaufbaus. Die Zahl der Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher richtet sich nach der Anzahl der Mitglieder in der Gemeinde, von mindestens sechs bis maximal 15 Vertreterinnen und Vertretern. Dieses Leitungsgremium trägt die Verantwortung und trifft verbindliche Entscheidungen für alle Aufgaben und Aktivitäten, für rechtliche und geistliche Fragen im Leben der Gemeinde.

Kirchenvorsteherinnen

Der Kirchenvorstand wird von verschiedenen Beratungs- und Serviceeinrichtungen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern unterstützt. Die Fachstelle für Frauenarbeit hat den landeskirchlichen Auftrag, die Kirchenvorsteherinnen zu beraten und begleiten. Ziel der Fachstelle ist es, Frauen für die Leitungsaufgabe im Kirchenvorstand zu ermutigen, zu qualifizieren und zu begleiten, um damit Gemeindeleitung und kirchliches Gemeindeleben mit frauenspezifischer Lebenserfahrung und -perspektive zu bereichern. Dies geschieht u.a. durch Veranstaltungsangebote, Beratung, Vermittlung von Referentinnen, Vernetzung sowie Bereitstellung von Informationen und Material.

RSS Abonnieren